every day the same dream.

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city kill – amos

Link: AMOS - City Kill

i got 99 problems but my pitch ain´t one!

da sich dieser blog in richtung eher in richtung soft-pop-berichterstattung entwickelt, darf natürlich wallpaper nicht fehlen:

watch out for new project soon: weak pop, soft rock, fruity hip-hop!

yo gabba gabba!


awesome band, awesome tv-show aus den united states of awesomeness!

britpop shit pop

die laut selbstbeschreibung „only successful Arab/Jew partnership since the dawn of human culture“ chromeo bekämpfen für den playboy eine krankheit, die menschen zum hören von schlechter musik verleitet!

sehr gute unterhaltung!

ich bin kein fraktal


neues design: heute-studio. noch nie wurde ein tisch so menschenverachtend inszeniert. alles ist skalierbar und nichts sprengt mehr den rahmen, nicht einmal mehr die menschen. man kann die füße der nachrichtensprecher sehen, der hässliche designertisch ist 100m lang, nur die (eichen-)holzmaserung behält den maßstab-ihr nazis!

be deutschland!

Die Welt suchte wohl eher die zu Stein gewordene Fußball-WM, bzw. die verzweifelte Flucht vor bescheuerten Metaphern („gibt es ein friedlicheres Lebewesen unter der Sonne als einen Baum?“) in bescheuerte Parolen:

Besser sind einige Entwürfe, die mit den deutschen Nationalfarben spielen, etwa als Fahnenmeer oder als schwarz-rot-goldenes Dach, und dreidimensionale Adaptionen von Parolen der Friedlichen Revolution, vor allem „Wir sind das Volk“.

Peter Mühlbauer zeigt bei Telepolis Sympathie für die subversiven Entwürfe:

So ließ sich beispielsweise die riesige Banane des Künstlers Hanns Malte Meyer sehr leicht als Kommentar auf übertriebene und teure Denkmalssucht lesen – vor allem auch, weil der gegenüber geplante Rokokoschloss-Neubau von vielen Berlinern bereits als Mahnmahl größenwahnsinniger Geldverschwendung gesehen wird.

Der Wettbewerb zum „Freiheits- und Einheitsdenkmal“ ist natürlich zur Farce geworden. Eigentlich eine erfreuliche Nachricht, wenn nicht zu vermuten wäre, dass die eingegangenen Entwürfe dem Preisgericht nicht staatstragend genug waren. Gesucht wird nämlich (so lese ich das aus den am besten bewerteten Entwürfen heraus) „ein Ort an dem man gerne geht“, der trotz abstrakter Formensprache dem Volk noch genügend Indentifikationsmöglichkeiten bietet und der zudem noch ein Fotomotiv abgibt, das die Berliner Republik nicht international blamiert. be deutschland!
Mein Favorit, zwei riesige Scheißhaufen, soviel Identität muss sein.

sackgasse


Bicycles, Rolling Stops, and the Idaho Stop from Spencer Boomhower on Vimeo.

der einzige ausweg aus dem blog-dead-end ist radikaler special intrest journalismus.

she uses margerine

derzeit laufen bei uns die simpsonsfolgen, die in den usa direkt nach dem simpsonsfilm ausgestrahlt wurden. was sich also schon im film an fortschritten an der erzählstruktur andeutete, lässt sich nun auch auf groszartige weise jede woche im tv nachvollziehen. war die 18. staffel noch eher geprägt von müden parodien (auf zb. herr der ringe, 24 oder world of warcraft) überbieten sich die neuen folgen an vielschichtigkeit.
„vergiss marge nicht“ vor 2wochen verband eine spannnende in episonden erzählte geschichte mit einer toll gemachten youtube-parodie: homer denkt in den tod zu fallen, sieht aber einen „homer takes a picture every day“-videocilp und landet schlieszlich bei duffman. daraufhin konnte man bei „hello mr. president“ ein selbst für die simpsons nicht ganz typisches offenes ende sehen: die letzte szene ist ein werbespot für den frisch gekührten präsidentschaftskanditaten ralph. es herrscht völlige naive harmonie und kein anzeichen von unheil wie bei anderen episoden mit offenem ende scheint sich abzuzeichnen. hier sind die zuseher gefragt, wenn sich republikaner, demokraten, ganz springfield und sogar lisa auf einen popelnden pazifistischen jungen einigen können von woher naht dann die katastrophe? nun zur folge von gestern „die wilden 90er“. eigentlich ist es ja schon amüsant homer als curt cobain „rape me“ bzw. „shave me“ singen zu hören und zu sehen wie die kulturtheorie der 90er durch den kakao gezogen wird: nein, hier wird gleichzeitig die moral der frühen staffeln mit den guten parodien der späteren folgen versöhnt und mit selbstironischem nerdism in form von einer anspielung an die minigolf-liebesszenen verquirlt. super, aber jetzt ist schluss mit dem schmalz!

ein wortspiel mit quantum trost

hm telepolis schreibt von der amerikanisierung des aktuellen james bond. wer so etwas schreibt versteht den „american way of life“ wohl vor allem als subjektives gefühl abseits dessen politischer dimension, schließlich gehört im film die cia zu den bösen, anspielungen zur vom angeblich vom ölhunger getriebenen us-außenpolitk gibts ebenso wie ein bissiger verweis auf die dollarschwäche (beinah der einzige witz im film: der südamerikanische diktator möchte mit harten eurobanknoten bestochen werden).
abgesehen von solchen details bricht der zweite daniel-craig-bond mit vielen früheren gewissheiten der serie: keine gadgets, keine belohnungen für harte tötungsarbeit, kein bösewicht der größenwahnsinnig ist. stattdessen ein von rachegefühlen geleiteter bond, eine intuitiv handelnde m, ein von fehlinformationen geleiteter mi6. naja mir ist das eher zu viel politisch aufgeladene realness.